Glaukom – Erweiterte Vorsorgemöglichkeiten

Erkrankungen der Sehnervenzellen – das Glaukom

Beim Sehen fällt Licht durch die Linse und auf die Netzhaut. An der hinteren Seite des Augapfels sammeln sich millionenfach kleine Nervenzellen, am sogenannten Sehnervenkopf (Papille), und münden in den Sehnerv, der die weiteren Informationen an das Gehirn weiterleitet.

Wenn die Nervenfasern geschädigt werden, kommt es zu Ausfällen im Gesichtsfeld. Die fortschreitende Schädigung der Nervenzellen bzw. des Sehnervs, der unterschiedliche Ursachen haben kann, wird als grüner Star (Glaukom) bezeichnet. Oft – aber bei weitem nicht immer – ist die Erkrankung mit einer Erhöhung des Augeninnendrucks verbunden. Die Krankheit verläuft sehr schleichend und zunächst unbemerkt; das Fortschreiten der Symptome kann nur verlangsamt werden, weshalb eine frühzeitige Erkennung der Erkrankung so wichtig ist.

Die übliche – auch von uns angebotene – Glaukom-Vorsorge umfasst die Untersuchung des Auges mit der Spaltlampe, einschließlich einer Kontrolle des zentralen Augenhintergrundes, und die Messung des Augeninnendrucks. Da jedoch beim ersten Erkennen von Auffälligkeiten bereits irreparable Schäden vorliegen können, bleibt bei dieser Vorsorge ein Risiko bestehen.

Wir bieten in unserer Praxis deshalb erweiterte Vorsorge- und Diagnosemöglichkeiten an.

Die Papillen-Tomographie

Mit einer Papillen-Tomographie lassen sich die Sehnervenzellen und der Sehnervenkopf äußerst präzise vermessen. Mit einem ungefährlichen Laser wird die Oberfläche der Nerven in höchster Auflösung abgetastet. Ein Computer erstellt daraus dreidimensionale Bilder des Sehnervenkopfes, die eine viel genauere Beurteilung bieten als herkömmliche Methoden. Kleinste Veränderungen werden sichtbar, gefährliche Entwicklungen können rechtzeitig bemerkt und schon Jahre, bevor Schäden auftreten, behandelt werden.

Der eigentliche Messvorgang dauert nur wenige Sekunden, insgesamt können Sie mit einem Zeitaufwand von ca. 10 Minuten rechnen. Dabei ist die Untersuchung vollkommen schmerzfrei und gefahrlos: Weder Sehnerven noch Netzhaut werden durch irgendwelche Strahlen belastet, das Sehen bleibt unbeeinträchtigt.

Das Ergebnis dieser Untersuchung wird von uns genau analysiert und für den späteren Vergleich abgespeichert. Wir beraten Sie gern, in welchen Abständen eine Kontrolluntersuchung erforderlich ist, um den Verlauf zu überwachen – in den meisten Fällen: ein Jahr.

Besonders zu empfehlen ist die Papillen-Tomographie mit dem Heidelberger Retina-Topographen (HRT) bei Patienten, bei denen

  • bereits ein Glaukom diagnostiziert wurde,
  • ein Risiko vermutet wird,
  • nahe Verwandte am Glaukom erkrankt sind,
  • Veränderungen des Sehnervenkopfes (Papille) festgestellt oder
  • ein erhöhter Augeninnendruck festgestellt wurde,
  • die generell auf der sicheren Seite sein möchten.

Nutzen Sie die Möglichkeiten – damit die Glaukom-Vorsorge Ihnen Sicherheit gibt!

Augenarztpraxis Hamburg

Dr. med. Bendix Claussen

Sievekingsallee 76
20535 Hamburg  

Tel. 040 217862
Fax 040 215806

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